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By Eckhard Wirbelauer

Eine Einladung in die Antike! OGL Antike ist die ideale Einführung für alle, die Alte Geschichte oder benachbarte Fächer wie Altphilologie oder Archäologie studieren. Wissenschaftlich exakt, anschaulich illustriert und verständlich geschrieben macht es Lust zu lesen und zu lernen.

Die Autorengruppe um den Herausgeber Eckard Wirbelauer eröffnet vier verschiedene Zugänge zur Epoche: Sie informiert über die wichtigsten politischen Ereignisse ebenso wie über die Lebenswelt der antiken Menschen, ihre Götter, ihre Kunst. Sie stellt die Konzepte der Wissenschaft und ihre Einrichtungen vor. Zentral ist schließlich die konkrete Arbeit mit den Quellen der Antike.

OGL Antike wird so zum Leitfaden durch alle Bereiche des althistorischen Studiums. Die Autoren: Jochen Althoff, Hans Beck, Bruno Bleckmann, Marieluise Deißmann, Carsten Drecoll, Ursula Gärtner, Hans-Joachim Gehrke, Rosmarie Günther, Klaus Hallof, Michel Humm, Peter Kehne, Anne Kolb, Christian Körner, Bernhard Linke, Jochen Martin, Mischa Meier, Peter F. Mittag, Beat Näf, Stefan Rebenich, Robert Rollinger, Jörg Rüpke, Christoph Schäfer, Winfried Schmitz, Thomas Späth, Matthias Steinhart, Gregor Weber, Hartmut Westermann, Aloys Winterling, Eckhard Wirbelauer, Martin Zimmermann

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S geschehen ist. Die Bürokratisierung und Rationalisierung des Herrschaftssystems begleitete ein ganzes Bündel weiterer Maßnahmen, etwa die Förderung derer, die in den inneren Kämpfen der einzelnen Poleis auf die proathenische Karte setzten, oder die Legitimierung des eigenen dominanten Verhaltens durch den Hinweis auf die Stammessolidarität der von Athen geführten Ionier [Smarczyk]. Immer mehr bildete sich bei den Bürgern das Bewusstsein heraus, Angehörige einer vorherrschenden Polis zu sein, und glanzvolle Monumente, etwa der Parthenon auf der eigenen Burg, visualisierten dieses neue Gefühl. Viele Errungenschaften in der Verfassungsentwicklung der Stadt selbst waren in unauflöslicher Weise mit dieser Herrschaft verbunden. Die ‚Demokratie‘ ist, weil ihre Wurzeln viel weiter – bis in die Zeit Solons – zurückreichen, zweifelsohne nicht einfach nur das Ergebnis der Seeherrschaft. Doch gab diese durch den Ruderdienst der untersten Vermögensklasse, den ‚Theten‘, zum ersten Mal eine militärische Bedeutung und damit – entsprechend der strengen Korrelation, die in antiken Stadtstaaten zwischen militärischen Pflichten und politischen Rechten bestand – politisches Ge- 35 wicht. So veränderte das auf der Dominanz der Volksversammlung aufgebaute politische process Athens durch die Seeherrschaft seinen Charakter erheblich, und sei es nur dadurch, dass die weiterhin aus der Elite stammenden Politiker, Antragsteller und Strategen in ihren Reden auf keinen Fall den Aristokraten herauskehren durften. Auf diese Weise näherte sich der allgemeine politische Diskurs mehr und mehr der ‚radikalen Demokratie‘, ohne dass diese ‚Radikalisierung‘ des volkstümlichen Diskurses die Leistungsfähigkeit des politischen platforms einschränkte. Die Volksversammlung selbst achtete durchaus darauf, dass an entscheidender Stelle, d. h. in der militärischen Führung, intellektuell befähigte und erfahrene Männer tätig waren, wie selbst ein zeitgenössischer Kritiker der Demokratie, der so genannte Alte Oligarch, anerkennen musste [Kalinka]. 36 Der Peloponnesische Krieg. Wie die Geschichte des four. Jh. s zeigt, hätte es allein dem Athen des five. Jh. s gelingen können, den Partikularismus der griechischen Stadtstaaten durch eine dauerhafte überregionale Reichsbildung zu überwinden. Insofern ist Athens Niederlage im Peloponnesischen Krieg ein welthistorisches Ereignis, auch wenn sein Reich niemals eine Weltmacht darstellte, sondern über das Potenzial dazu nicht hinauskam. Für die Geschichtswissenschaft kommt freilich noch etwas hinzu, nämlich die Verarbeitung der innergriechischen Auseinandersetzungen in den letzten Jahrzehnten des five. Jh. s durch den Zeitgenossen Thukydides, der mit seiner Reflexion über die Geschehnisse zum Erfinder einer rational analysierenden Geschichtsschreibung wurde. Prägend für die Entwicklung des historischen Denkens wurde vor allem seine Unterscheidung zwischen den Anlässen und Anfängen des Kriegs und den tieferen Gründen des Konflikts. Denn in den Augen des Thukydides ist die Angst Spartas vor der Machtausweitung der Athener der eigentliche Grund des Peloponnesischen Krieges, obgleich sich Athen seit 446 aus Mittelgriechenland und der Peloponnes zurückgezogen hatte.

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