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By Hubert L. Dreyfus, Mark A. Wrathall

The 3rd quantity during this 4 quantity set will deal with the 'late' Heidegger, his inspiration from the Forties until eventually his dying in 1976. it's going to specialize in language and poetry, his renewed come upon with pre-Socratic philosophy, his improvement of the doctrine of the fourfold of earth, sky, mortals, and divinities, and his repeated makes an attempt to radicalize his past bills of Being and unconcealment.

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Jede Weise des Her-vor-bringens der gewllhrten-wl1hrenden Entbergung des Seienden in das werkmllf3ige Scheinen wird durchwaltet vom Dichterischen als dem Wesen der Sprache. Sofern das Dichterische jede Kunst durchwaltet, bringt es das gewahrte-wahrende Unverborgenheitsgeschehen des Seienden in den Glanz des am reinsten Hervorscheinenden, das das Kunst-SchOne ist. Aile KOnste sind vom Dichterischen als dem Wesen der Sprache durchwaitet, aber nur eine unter ihnen bringt das Wahre, die gewllhrte Entbergung, in der Sprache selbst als dem Sprachwerk hervor. Deshalb trligt sie selbst den Eigennamen Poesie, Dichtung. Nach dem Ri. lckblick auf die griechische Kunst, die als gewahrtes her-vorbringendes Entbergen des griechischen Welt-Geschicks vom Dichterischen in dem jetzt erilluterten Sinne durchwaltet warfare, wendet sich der TechnikVortrag wieder der Stellung der Kunst im gegenwllrtigen, durch das Gestell bestimmten Zeitalter zu. Zwei Fragen, die der Sache nach eine sind, richten sich an die SchOnen Kiinste im Zeitalter der aul3ersten Gefahr. Es fifty one 35 Friedrich-Wilhelm \0;, Herrmann ist dieselbe Frage, die yor dem Ruckblick auf das, used to be die griechische Kunst einstmals battle, ausgesprochen wurde. Es lallt sich fragen, ob die SchOnen Kunste in der Herrschaft des Ge-stells und der auf3ersten Gefahr bereits jetzt schon in das dichterische, additionally ki. instlerische Entbergen gerufen sind - gerufen aus dem Zuspruch der gewahrenden, sich zuwerfenden Unverborgenheit. Es kann gefragt werden, ob das Entbergen, ob die gewahrende Lnverborgenheit die Ktinste jetzt schon oder in naher Zukunft anfanglicher in den Anspruch nimmt. Denn ein gewahrtes dichterisches, d. h. Unverborgenheit des Seienden in geschichtebildender Weise geschehenlassendes Entbergen ware ein anfanglicheres, ein ursprtinglicheres Entbergen als das herausfordernde Entbergen. Wenn den SchOnen Ki. insten jetzt oder in Zukunft ein anfanglicheres, ein dichterisches Entbergen gewahrt werden sollte und wenn sie diesem Anspruch im Her-vor-bringen ihrer Werke entsprechen sollten, dann hegten sie an ihrem Teil, d. h. auf ihre eigenste Weise, das Wachstum des Rettenden, so, wie die denkerische Besinnung auf das Wesen der Technik und auf das Wachstum des Rettenden in der hOchsten Gefahr auf die ihr eigene Weise das Wachstum des Rettenden hegt. Inwiefern hegten die Ktinste an ihrem Teil das Wachs tum des Rettenden? Wenn sie das ihnen gewahrte Entbergungsgeschehen schaffend vor-bringen in die zu schaffenden Kunstwerke, dann schiene das in die Werke gebrachte Unverborgenheitsgeschehen aus diesen Werken ftir uns, die wir uns diesen Werken zuwenden. 1m verstehenden Zugang zu diesen Werken ware unser Blick und unser Zutrauen in die gewahrende Unverborgenheit neu geweckt. Schi. ifen die Kilnste Werke, die hervorgehen aus einem anfanglieher gewahrten Entbergen, dann brachten sie das Rettende zwar nur innerhalb der Kunstwerke zum ersten Scheinen. Auf3erhalb des Bezirkes der Kunst waltete auch dann noeh das Entbergungsgeschiek des Gestells. Aber die Zuwendung zu solchen Kunstwerken weekte uns, die wir im Ansprueh des Ge-stells stehen, den Blick in das Gewahrende der sehiekenden Umerborgenheit und fOrderte insofern das Wachstum des Rettenden im Hinblick auf seinen mOgliehen gesehiekhaften Aufgang.

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